Leitidee und Gliederung
Das Ideengebiet gliedert sich in drei Bereiche. Im westlichen Bereich, der an Bestandsgebäude und die Sägemattenstraße anschließt, wird wegen des ausgewiesenen Überschwemmungsgebiets auf weitere Bebauung verzichtet; stattdessen entsteht ein Klimaspielplatz. Im östlichen Bereich entsteht als Übergang zum Gewerbegebiet eine Hofstruktur mit Gewerbe- und Büroflächen, ergänzt durch ein Versorgungszentrum, eine Pflegeeinrichtung und Sonderformen des Wohnens; Quartiersplatz und Werkhof spiegeln den Fußabdruck des ehemaligen Werks wider. Der zentrale Bereich rückt näher an die Bahn, wodurch aktiver Schallschutz und verkehrsreduzierte Erschließung möglich werden; hier entsteht eine in zwei grüne Höfe gegliederte Wohnstruktur, verbunden durch einen Nachbarschaftsanger.
Städtebauliche Situation
Das Quartier „Brückenschlag Teningen“ entwickelt sich aus einer bislang rückwärtig gelegenen Stadtbrache an den Bahngleisen zu einem multifunktional genutzten, gut vernetzten Stadtquartier. Der bestehende Zugang von der Tscheulinstraße mit der Überquerung des Mühlbachs wird zum Quartierseingang weiterentwickelt und bildet einen zentralen Baustein für das neue Stück Stadt. Der historische Geist des Werksareals wird als identitätsstiftender und stadtklimatisch bedeutsamer Bestandteil in das Konzept integriert. Der Mühlbach prägt den Städtebau und verbindet die Nachbarschaften, während die Gebäudeanordnung sowohl Lärmschutz bietet als auch neue Stadt- und Nachbarschaftsplätze fasst. Haupterschließungsstraße, Gewässer und Rheintalbahn rahmen das Quartier, ein öffentliches Fuß- und Radwegnetz verbindet die Nachbarschaften.
Quartiersbildung und Nutzungen
Großzügige Grün- und Freiflächen verbinden die Ortsteile Teningen und Köndringen mit den Freiräumen und Naherholungsgebieten entlang der Elz. Der Grünraum am Mühlenbach begleitet das Quartier am südlichen Rand und wird als naturnahe Querverbindung für Fußgänger und Radfahrer umgestaltet. Der historische, einst zur Energieerzeugung genutzte Mühlenbach ist derzeit kaum erlebbar und wird im Wettbewerbsgebiet naturnah umgestaltet und besser erlebbar gemacht, wobei der bestehende Baumbestand erhalten bleibt. Private Freiflächen liegen in den Innenhöfen, der zentrale Quartiersplatz bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und ist an die Tscheulinstraße angebunden. Im Gesamtkonzept wird der Versiegelungsgrad auf ein Minimum reduziert.
Freiraum und Mühlenbach
Großzügige Grün- und Freiflächen verbinden die Ortsteile Teningen und Köndringen mit den Freiräumen und Naherholungsgebieten entlang der Elz. Der Grünraum am Mühlenbach begleitet das Quartier am südlichen Rand und wird als naturnahe Querverbindung für Fußgänger und Radfahrer umgestaltet. Der historische, einst zur Energieerzeugung genutzte Mühlenbach ist derzeit kaum erlebbar und wird im Wettbewerbsgebiet naturnah umgestaltet und besser erlebbar gemacht, wobei der bestehende Baumbestand erhalten bleibt. Private Freiflächen liegen in den Innenhöfen, der zentrale Quartiersplatz bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und ist an die Tscheulinstraße angebunden. Im Gesamtkonzept wird der Versiegelungsgrad auf ein Minimum reduziert.
Erschliessung und Mobilität
Das Quartier wird autoarm gestaltet, mit minimalen Verkehrsflächen für hohe Aufenthaltsqualität und einem offenen Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer. Als Schallschutzmaßnahme an den Bahngleisen entsteht eine zweigeschossige Quartiersgarage mit begrüntem Solardach, die auch dem Regenwassermanagement dient und flexibel umnutzbar ist. Entlang der Tscheulinstraße sollen bestehende Stellplatzbrachen durch ähnliche zweigeschossige Quartiersgaragen mit begrünten Solardächern ersetzt werden, ergänzt durch eine Bushaltestelle und überdachte Fahrradstellplätze. Die Garagen bieten Stellplätze für Autos und Fahrräder sowie Infrastruktur für E-Mobilität und Carsharing; punktuell werden zusätzliche, teils barrierefreie Stellplätze in Wohnungsnähe geschaffen.